Die feine "Perle des Gardasees" Limone ist wohl das bekannteste Touristenziel des Gardasees, besonders beliebt bei deutschen und österreichischen Kunden. Es liegt an der Westküste der Nordspitze des Sees, in einer romantischen vom Wind geschützten Bucht und von hohen grünen Bergen umgeben.
Das Resort ist per Auto gut zu erreichen: von der A22 Brenner-Modena Ausfahrt Rovereto Sud - Lago di Garda Nord nehmen bzw. von der Autobahn A4 Ausfahrt Desenzano oder Brescia est.

Was Limone so schön und beliebt macht, ist das malerische historische Zentrum voller touristischer Einrichtungen wie Restaurants, Cafés, Geschäfte und die schöne blumengeschmückte Uferpromenade. Im Gedächtnis verbleiben sicherlich auch die intimsten Ecken und Gassen, wo man den echten Charakter und Geist des Dorfes antrifft: der alte Hafen (Imbarcadero), die historische Kirche von San Rocco, der alte Brunnen und die kleinen steilen Gassen, die im Dorfinneren verschwinden.

Jeder Winkel und jede Ecke sind es wert, ein Foto davon zu machen, und man merkt schnell, dass die Farben zu jeder Tageszeit sehr unterschiedlich schön sind – abwechslungsreich, gesättigt und mit Blaustich im Laufe des Tages, bleich und rötlich am Abend wenn der Monte Baldo auf der anderen Seite des Sees das Licht des Sonnenunterganges nach Limone reflektiert und für Einwohner und Touristen eine besondere gemütliche Atmosphäre kreiert.
Es gibt auch eine andere Seite von Limone, weniger bekannt, aber ebenso pittoresk und einen Besuch wert: Die zahlreichen mit Zitronen- und Olivenhainen bedeckten Wanderwege im Innern des Dorfes entlang des Sturzbachs San Juan, oder hin zum Berg bis zum Kloster Comboni. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die kleine malerische Kirche San Pietro in Uliveto in der Nähe des Klosters.

 

Limone und Umgebung

Während Ihres Urlaubs in Limone werden Sie bestimmt auch andere Dörfer und interessante Seiten des ganzen Sees kennen lernen. In nur 15 Minuten ist Riva del Garda zu erreichen, vielleicht die einzige richtige „Stadt“ des gesamten nördlichen Gardasees. Auf der gegenüberliegenden Seeseite von Limone liegt das venezianisch geprägte Dorf Malcesine, zu dem auch eine Fähre von Limone verkehrt. Wenn man dagegen Richtung Süden des Sees fährt, kann man kulturreiche Dörfer Gargnano und Gardone Riviera mit ihren so typischen Villen der reichen Familiengeschlechter aus Brescia und Mailand besuchen. Ein Beispiel ist das große Villa-Museum "Il Vittoriale degli Italiani", das die Heimat des Dichters und Künstlers Gabriele D'Annunzio, einer der wichtigsten Persönlichkeiten des beginnenden 20. Jahrhunderts war.

 

Ein wenig Geschichte

Der Name Limone leitet sich im Gegensatz zu der verbreiteten jedoch irrtümlichen Verwechslung mit der Zitrone (welche in der Tat das Symbol der Stadt ist) von dem lateinischen Begriff limen ab, der eine Abgrenzung bzw. ein Grenzgebiet bedeutet. In der Tat war diese Region immer schon durch die Geschichte das Grenzgebiet verschiedener Herrschaftsgebiete, Reiche oder Staaten. Vor dem Bau der letzten großen Verkehrsader Gardesana, die 1931 feierlich in Anwesenheit von Gabriele D'Annunzio eröffnet wurde, konnte man Limone ausschließlich über Bergwege oder per Boot erreichen. Deshalb war es bis zu der Zeit hauptsächlich ein Fischerdorf sowie das Dorf der Olivenbaumplantagen. Die Eröffnung von Gardesana brachte einen radikalen Wandel nach Limone, das nach dem 2. Weltkrieg zu einem Kurort wurde.

 

Ein besonderes Gen Apolipoprotein

Ende der 70er Jahre wurde im Blut einer Familie aus Limone sul Garda eine besondere chemische Komponente (Apolipoprotein A-1 Milano - Gen Limone) entdeckt, die den Besitzern ermöglicht, saubere Blutgefäße ohne Ablagerungen bis ins hohe Alter zu bewahren. Auch wenn oft das milde und wohltuende Klima mit der Entwicklung des „magischen“ Apoliproteins in Zusammenhang gebracht wird, wurde wissenschaftlich bewiesen, dass es sich um eine glückliche genetische Mutation handelt. Jedoch gibt es andere Tatsachen, die für den positiven Effekt des hiesigen Klimas auf das geistige und körperliche Wohlbefinden sprechen: Es ist die tiefe Bindung, die viele deutsche Touristen mit dieser Gegend aufgebaut haben und womöglich deshalb seit vielen Jahrzehnten Jahr für Jahr hierher zurückkommen. So gehören zu den Gästen von La Fiorita viele Familien, die bereits seit mehr als 50 Jahren regelmäßig von den Segalas beherbergt werden..